Die Hofämter

 

 

                                        Der Kämmerer

Hat die Aufsicht über die Gemächer und die Garderobe seines Herren ,sowie die Verwaltung der Finanzen (Schatzmeister).

 

                                         Der Mundschenk

 Der Schenk ist ein Adelstitel, Aufgabe des Schenk (von Mundschenk abgeleitet) war die Aufsicht über die höfischen Weinkeller und Weinberge.Er sorgte für die Getränke an der Tafel seines Herren.



                                                Truchsess

Der Truchsess (truhtsazo-Althochdeutsch) was bedeutet Vorgesetzter des Trosses,in der Hofgesellschaft des Mittelalters die Amtsbezeichnung für den Küchenmeister.

 

                                                 Marschall

…Der Marschall (marahscalc-Althochdeutsch) gehörte im Mittelalter zu den alten Hofämtern,und war am Anfang hauptsächlich der Stallmeister.Daraus entwickelte sich im laufe der Zeit die Oberaufsicht über die Pferde und das berittene Gefolge, und mit dem Aufkommen der
Ritterheere der Oberbefehl des Marschalls im Kriege und somit die Führung der Ritterschaft.

 

                                                 Herold      

Herolde waren die ,die im Heeresdienst Botschaften überbrachten.Weil ab dem 12 Jahrhundert im Adel die Gewohnheit Wappen als Erkennungszeichen zu tragen immer mehr verbreitete,setzte die Tätigkeit als Herold besonderes Wissen und Kenntnisse im Wappenwesen voraus.Die Amtsbezeichnung Herold taucht erstmalig im 14 Jahrhundert auf. Sein Amtsgewand genannt Tappert trug das Wappen seines Herren in dessen Dienst er Stand.Bei Turnieren beurteilten Sie die Turnierfähigkeit der Teilnehmer aufgrund ihres Wissen (Genealogie,Heraldik).

 

                                                  Andere Ämter

 

                                                  Der Burggraf

 

Der Burggraf (lateinisch Praefectus,Castellanus oder burggravius) ist ein Amt aus dem Lehnswesen des Mittelalters. Der Herrschaftsbereich eines Burggrafen hieß Burggrafschaft (lat.prefectura). Die zum landsässigen niederen Adel gehörenden Burggrafen übernahmen die Amtsbezeichnung manchmal auch als namensbestandteil.

Burggrafen konnten entweder dem Kaiser oder einem König,Bischof oder einem Landesherren unterstehen, wobei sie administrative, militärische und/oder jurisdiktionelle Aufgaben wahrnahmen.Der erste erwähnte Burggraf im Deutschen Reich (HRRDN) gibt es in Regensburg. Arnold von St. Emmeram nennt in der ersten Hälfte des 11.Jahrhunderts einen Burchard als prefectus Ratisbonensis.(Burggraf zu Regensburg).Hauptsächlich gab es die Burggrafen in Süd-und Ostdeutschland. Sie waren erwachsen aus dem älteren Amt des (Burg)Vogtes-die nur militärische befehlshaber einer Reichs-oder Bischofsburg oder einer Königs-Bischofsstadt waren und damit Übergeordnete der Burgmannen.

Wie die anderen Ämter des Lehsstaats wurde auch der Burggraf bald erblich, dann auch für landesherrliche Burgvögte benutzt, und manchmal sogar nur als reiner Titel.

Die Burggrafschaft konnte auch als Ausgangspunkt adliger territorialpolitik werden,wie dies besonders deutlich bei den Burggrafen von Nürnberg zu beobachten ist ( Haus Hohenzollern).Besonders bekannt sind die bischöflichen Burggrafen von Mainz,Magdeburg und Würzburg. (Auszüge aus Wikipedia,der freien Enzyklpädie).